Quelle des folgenden Textes: Vogelwarte Sempach

Vogelgrippe

Seit Anfang November wurden an verschiedenen Schweizer Seen tote Wildvögel aufgefunden, bei denen der Vogelgrippe-Virus des Typs H5N8 nachgewiesen wurde. Betroffen waren ausschliesslich Wasservögel (mehrheitlich Reiherenten, aber auch Möwen).

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat daraufhin Massnahmen verordnet, um die Ansteckung von Hausgeflügelbeständen zu vermeiden.

Personen, welche auf tote Wildvögel stossen, bei denen keine andere offensichtliche Ursache zum Tod führte (unter Glasscheiben, an/auf Strassen), sind vorsichtshalber gebeten, diese nicht zu berühren und den Fund an eine Polizeistelle oder einen Wildhüter zu melden.

Für eine Übertragung des Vogelgrippevirus H5N8 auf Menschen gibt es keine Hinweise.

Bisher sind bei kleinen Singvögeln in Europa keine Fälle von Vogelgrippe bekannt geworden. Für den kommenden Winter gelten deshalb bis auf weiteres die gleichen Empfehlungen wie immer: Die Winterfütterung ist für die frei lebenden Singvögel eine willkommene Erleichterung...